Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Versicherungszweig der Sozialversicherung. Ihre Quellen liegen in der Bismarckschen Sozialgesetzgebung, heute sind die rechtlichen Grundlagen im SGB (Sozialgesetzbuch) geregelt.

Aufgabe der Unfallversicherung ist zum einen die Prävention von arbeitsplatzbedingten Gesundheitsschäden, zum anderen die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit.

Pflichtversicherte sind automatisch auch Mitglieder der gesetzlichen Unfallversicherung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung.

Streit gibt es häufig darüber,

  • ob ein Wegeunfall oder eine Berufskrankheit als solche anerkannt wird
  • Leistungen zur Rehabilitation von der Unfallversicherung zu tragen sind und wenn ja, in welchem Umfang
  • eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) in rentenberechtigender Höhe anzuerkennen ist, ob diese dauerhaft oder für einen bestimmten Zeitraum besteht.

Gerne beraten wir Sie über diesbezügliche rechtliche Regelungen und etwaige Ansprüche.